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#Aufschrei – Eine Kampagne zerlegt sich selbst

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Ich hatte ja schon über die lächerliche Kampagne berichtet, die Feministinnen derzeit bei Twitter unter dem Hashtag #Aufschrei betreiben. Inzwischen treibt diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für das Berliner Laptop-Prekariat und unterbeschäftigte EMMA-Leserinnen immer buntere Blüten.

So ist mittlerweile eine Radikalisierung festzustellen, die keine sachliche Diskussion mehr zuläßt. Männer wehren sich – vollkommen zu Recht – gegen pauschale sexistische Anfeindungen der männerhassenden Twitter-Muschis und bedienen sich dabei oftmals ironischer und polemischer Kommentare. Da Ironie aber bekanntlich eine Sache der Intelligenz ist und es damit, ähnlich wie mit dem Differenzierungsvermögen, bei den Feminazis nicht so gut bestellt ist, legen die ganzen Social Media-Nutten jedes Wörtchen auf die Goldwaage, empören sich geheuchelt noch mehr und fangen an zu geifern wie man es von den Steinzeit-Kampfemanzen der EMMA-Ära gewohnt ist, von denen nicht wenige am liebsten jeden Mann kastrieren oder töten wollten. Da gab es dann beispielsweise Thesen wie die, dass Männer lediglich zur Besamung gebraucht würden und ansonsten überflüssig oder minderwertig seien. Oder dass der Mann dem Tier näher stünde als dem Menschen und seine Tötung daher weniger strafwürdig sei als die Tötung einer Frau. Hätte es zu dieser Zeit bereits Twitter gegeben, dann hätte vermutlich jede neue Ausgabe der EMMA zu Aufschreien geführt, die den derzeitigen Feministinnen-Blödsinn um Welten getoppt hätten.

Aber auch sonst ist die zunehmende Radikalisierung der Frauen bei der #Aufschrei-Kampagne deutlich sichtbar: Wer sich kritisch oder ironisch zu dem Thema äußert, wird inzwischen von einer Art Feministinnen-Schutzstaffel in die Zange genommen. Es beginnt mit dem Versuch einer Bekehrung ganz ohne Argumente, gefolgt von mehr oder weniger direkten Androhungen von Cybermobbing und Denunziation kritischer Twitter-Nutzer im privaten und beruflichen Umfeld. Das ist nicht nur ein saumäßiger Diskussionsstil, sondern auch ein unterirdisches, geradezu undemokratisches und faschistisches Verhalten.Da so etwas ein grundlegendes Element des männlichen Rollenbildes, nämlich die Rolle als Versorger (die übrigens viele Frauen trotz aller Emanzipation immer noch voll toll finden und gerne nutzen), beeinträchtigen kann, handelt es sich dabei um eine besonders niederträchtige Drohung, die durchaus mit der Androhung einer Kastration gleichzusetzen ist.

Vielleicht ist es ja das, was die Frauen heute meinen, wenn sie behaupten, sie wären angeblich so viel sozialer, empathischer und kommunikativer als Männer. In der Realität taugen solche Exemplare jedoch bestenfalls als bösartig verzerrte Karikatur dieser Behauptung. Aber anders kennt man es ja nicht von den twitternden Steinzeit-Feministinnen der Schwarzer-Ära, die diese Kampagne mittlerweile für ihre Zwecke gekapert haben und nichts weiter als dumpfen Männerhass in jedweder Ausprägung verbreiten. Damit ist das Diskussionsklima endgültig vergiftet, #Aufschrei faktisch tot und kann keinerlei inhaltlichen Beitrag mehr zur Diskussion leisten.

Auch die Politik verändert sich

Während die Feminazis bei Twitter ihr Gift verspritzen, zieht man in der Politik bereits Konsequenzen aus der infamen Kampagne. FDP-Vorstandsmitglied Wolfgang Kubicki hat bereits angekündigt, dass er zukünftig Journalistinnen weder im Wahlkampf in seinem Fahrzeug mitnehmen noch zu den sonst üblichen Gesprächen an der Hotelbar erscheinen wird, wenn dort Journalistinnen anwesend sind. Es ist davon auszugehen, dass viele andere Politiker aller Parteien diesem Schritt – mit oder ohne offizielle Ankündigung – folgen werden, um Nachteile für ihre politische Karriere zu vermeiden.

Dann warte ich nur noch auf den Tag, wo die Journalistinnen herumjammern, weil sie ja angeblich diskriminiert werden und nicht mehr so viele Interviews und Hintergrundinformationen bekommen wie ihre männlichen Kollegen. Bedanken können die sich dafür dann einerseits bei der STERN-Redakteurin Laura Himmelreich, die für ein Anekdötchen in ihrem Brüderle-Artikel mit dem ungeschriebenen Kodex gebrochen hat, dass die Inhalte solcher Gespräche und vor allem mögliche Entgleisungen vertraulich bleiben. Denn offenbar hat sie das Thema vorab nicht mit ihm besprochen und auch nicht gefragt, ob sie diese für einen Mann in seinem Alter peinliche Anekdote veröffentlichen darf. Was, wenn Brüderle einfach dermaßen angetrunken war, dass er sich an das vorgeworfene Ereignis nicht einmal mehr erinnert und sich nur deshalb noch nicht entschuldigt hat? Und was ist eigentlich aus der Unschuldsvermutung geworden? Gilt die für Brüderle nicht, bloß weil eine STERN-Journalistin für Quote und Klicks mit Dreck wirft?
Auf der anderen Seite können sie sich bei den beiden aufmerksamkeitsgeilen Twitter-Tussis bedanken, die wahrscheinlich meinten, dass es doch mal eine coole Aktion sein könnte, den von Rainer Brüderle offensichtlich in angetrunkenem Zustand begangenen Fehltritt als Aufhänger für eine Kampagne zu missbrauchen, die sich angeblich gegen sexuelle Belästigung im Allgemeinen richten soll, aber faktisch einfach nur ein neues Kapitel im Geschlechterkampf aufschlagen soll, in dem Männer erneut als primär schwanz- und triebgesteuerte Wesen und Frauen ausschließlich als arme, bemitleidenswerte Opfer dargestellt werden sollen. Feindbilder sind halt eine feine Sache. So schreibt auch der Autor Arne Hoffmann in seinem Buch “Sind frauen bessere Menschen?” über die Konstruktion und den Nutzen von Feindbildern in vielen politischen Gruppen und Bewegungen:

  • die Abwehr von Unsicherheiten und Ängsten, indem für immer schwerer zu durchschauende Zusammenhänge ein Schuldiger gefunden wird, der nur noch “besiegt” werden muss,
  • die Möglichkeit der gesellschaftlich gebilligten Aggressionsabfuhr,
  • die Möglichkeit, selbst moralisch und seelisch “sauber” zu bleiben und sich selbst zu überhöhen, indem alle negativen Gefühle auf den Feind projiziert werden,
  • die Stärkung  von Gemeinschaftsgefühl und Gruppenzugehörigkeit durch die Abgrenzung von einer äußeren Bedrohung.

In der aktuellen Debatte erscheinen mir die letzten beiden Punkte besonders wichtig. Brüderle wird von der feministischen Twitteria als Sündenbock für alle frustrierenden, tatsächlich oder auch nur subjektiv empfundenen Belästigungen missbraucht und dämonisiert – plumpe Anmachen, enttäuschte Liebschaften, böse Ex-Partner und vieles mehr eingeschlossen. Der letzte Punkt hingegen wird in der oben beschriebenen Radikalisierung und zunehmenden Aggressivität dieser bigotten Twitteria deutlich: jeder kritische Tweet, jeder ironische oder polemische Kommentar wird als Bedrohung empfunden, also wird aus allen Rohren zurückgeschossen, selbstverständlich auch im wahrsten Sinne des Wortes mit Kanonen auf Spatzen.

Hier noch ein lesenswerter und unerregter Artikel zu dem Thema:

PS: Ich bin ja mal gespannt, ob und wann die hysterischen Gender-Terroristinnen die Unschuldsvermutung entdecken und aus Scham und möglicherweise vorhandenem Rest-Anstand solange die Klappe halten, bis auch Brüderle sich zu dem Vorfall geäußert hat. In jedem fairen Verfahren ist es nämlich üblich, dass Ankläger und Angeklagter gehört werden, bevor man sich ein Urteil bildet. Das vergessen hysterisch gackernde Hühnerhaufen auf der Suche nach Aufmerksamkeit und ihren 5 Minutes of Fame ja gerne.

Also: Stock aus dem Arsch und Klappe halten!


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